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Katzenkrankheiten

Parasiten

Würmer

Den meisten erwachsenen Katzen sieht man überhaupt nicht an, ob und wieviele Würmer sie haben. Erst wenn die Katze sehr stark mit Würmern infiziert ist, oder ihr Immunsystem geschwächt ist, bemerkt man oftmals den Wurmbefall.
Die klassischen Symptome sind: Abmagerung, Fellveränderung, Durchfall, Verstopfung, Darm- oder Gallengangverschluß
ACHTUNG! Die Würmer können auch auf den Menschen übertragen werden. Vor allem Kinder sind gefährdet, wenn sie in mit Katzenkot verschmutzten Sandkästen spielen. Auch auf Liegewiesen kann man sich (über die Haut - siehe Hakenwürmer) infizieren.

Wurmarten

Spulwürmer

Die häufigsten Parasiten bei Menschen und Haustieren. Sie sehen aus wie rohe Spaghetti und werden bis zu 18 cm lang.

Bandwürmer

Sie sehen aus wie eine Kette aus flachen, reiskorn- bzw. nudelähnlichen Segmenten. Sie bestehen aus sich ständig neu bildenden Gliedern, die mitsamt der Eier abgestoßen werden. Die Eier entwickeln sich im Zwischenwirt (Maus, Floh, Rind, Ziege) zur Larve (= Finne). Katzen, die Mäuse fangen sind besonders gefährdet - allerdings kann der Kürbiskernbandwurm auch von Zecken übertragen werden.Symptome:Im frischen Kot bzw. im Fell am After der Katzen kann man die weißlichen Glieder erkennen. Das sog. "Schlittenfahren" (Katze rutscht am Hinterteil durch die Wohnung) der Tiere kann Aufschluß über einen Befall geben.

Rundwürmer/Hakenwürmer

Sie werden bis zu 1,8 cm lang und saugen Blut im Dünndarm der Katze. Über den Kot der Katzen gelangen die Eier der Würmer in die Umwelt. Aufgenommen werden die Larven zB. wenn die Katze eine Maus frißt - außerdem können sich die Larven der Hakenwürmer durch die Haut der Katze bohren und wandern dann über die Lunge in den Darm
Symptome:
Durch das Eindringen der Larven entstehen Hautveränderungen oder -reizungen. Auch die, durch den Körper wandernden Larven können zu Entzündungen der Organe führen.
Speziell bei jungen Katzen können Hakenwürmer zu Blutarmut, Eisenmangel, blutigen Durchfällen, Austrocknung und Abmagerung führen.

Vorsorge

für Menschen

  • Rohes Gemüse und Salat gut waschen
  • Keine ungewaschenen Waldfrüchte essen
  • Den direkten Kontakt zu streunenden Tieren vermeiden
  • Kindersandkästen abdecken und Haustiere fernhalten
  • Tiere regelmäßig entwurmen

für Katzen
  • Katzen von Schlachtungen fernhalten
  • Fleisch vor dem Füttern kochen
  • Zuchttiere vor dem Wurf behandeln
  • Bei "Kürbiskernbandwurm"-Befall zweimal im Abstand von 2-3 Wochen behandeln. Außerdem ist eine Flohbehandlung des Tieres und der Umgebung nötig.
  • Eine Woche vor Schutzimpfungen entwurmen
  • Rund- und Bandwürmer können jetzt auch gemeinsam bekämpft werden

Flöhe

Im Frühsommer erwachen die Ektoparasiten aus ihrem Winterschlaf und entwickeln sich über Ei-, Larven- und Puppenstadium zu geschlechtsreifen Flöhen. Sie trinken das Blut der Katze und verkriechen sich anschließend der unmittelbaren Umgebung (Katzenkörbchen etc) um Eier abzulegen, bevor sie sich wieder "zu Tisch begeben".
ACHTUNG! Nur 1% der Flöhe sitzen auf dem Tier, während die anderen sich ihres Lebens in der zu 90% nichtbehandelten Umgebung erfreuen.

Die Haut wird durch die Flohbisse verletzt und der Flohspeichel kann Entzündungen und allergische Reaktionen hervorrufen.. Die Folge sind stark juckende Pusteln und Hautveränderungen, Allergien und bei sehr stark befallenen Katzen auch Blutarmut. Außerdem können Flöhe Bandwurmlarven übertragen.

Diagnose

Wenn Ihr Stubentiger sich häufiger kratzt, manchmal auch plötzlich aus dem Schlaf aufschreckt und sich hektisch ins Fell beißt, sollten sie das Fell und die Haut kontrollieren. Meist erkennt man auf der Haut bereits vereinzelte rötlich gefärbte und oft vorgewölbte Flohstiche, die häufig in einer Reihe liegen.
Bei dunklem Fell fallen evtl. die hellen Eier auf, bei hellem Fell kann der dunkelbraune Flohkot zu sehen sein.
Halten Sie Ihre Katze über das (weiße) Waschbecken oder ein weißes, feuchtes Tuch, rubbeln sie ihr Fell kräftig mit und gegen den Strich. Finden Sie danach Flohkot (kleine dunkle Punkte, die bei Kontakt mit Wasser rote Flecken hinterlassen) dann können Sie sicher sein, dass Ihr Vierbeiner Flöhe hat.

Zecken

Zecken sind mit Spinnen verwandt und haben daher acht Beine. Sie riechen ihr Opfer und lassen sich dann von einem Strauch auf Tier oder auch Mensch fallen. Auf ihrem Wirt laufen sie noch einige Zeit herum, bevor sie sich in der Haut verbeißen. Zecken sind zwischen einem und 10mm (mit Wirtsblut gefüllt) groß.

Zecken übertragen Frühsommer-Meningo-Encephalitis, Borreliose und Babesiose.

Entfernung von Zecken:

Früher galt als Methode der Wahl einen Tropfen Öl oder Klebstoff aufzutragen, da die Zecke allerdings dann mehr Speichel in die Wunde abgibt (und sich damit das Risiko der Krankheitsübertragung erhöht), sollte man davon lieber absehen.

Am besten wird die Zecke möglichst knapp an der Haut mit einer Pinzette angefasst und vorsichtig (um den Kopf nicht abzureißen) herausgezogen.

Die aus der Haut entfernten Zecken sollten umgehend getötet werden, da sie sonst beginnen, Eier abzulegen.

Haarlinge

Haarlinge erkennt man daran, daß sie frei im Haarkleid herumlaufen und ihr Kopf breiter ist als der Körper. Sie kleben ihre Eier an den Haaren des Wirtstieres fest.

Parasiten
Würmer - Flöhe - Zecken - Haarlinge

Infektionskrankheiten
Aujesky-Krankheit - FiP - FIV (Katzenaids) - Leukose - Toxoplasmose - Katzenschnupfen

Sonstiges
Vergiftungserscheinungen - Insektenstiche - Hitzeschlag - Verbrennungen - Autounfälle

Symptome
Erbrechen - Durchfall - Verstopfung - Fieber - Appetitlosigkeit

Impfplan

Weiterführende Literatur

 

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